Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Beschlossen am 16. Januar 2011

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.“

2. Wiedergründungstag der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e.V. ist lt. Generalversammlungsbeschluss

der 27. September 1991.

3. Der Verein hat seinen Sitz in 06385 Aken.

4. Der Verein ist im Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts (Registergericht)

eingetragen und führt den Zusatz e.V.

§ 2 Zweck

1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Schießsports und der Kameradschaft

sowie Pflege und Erhaltung alten Brauchtums.

2. Der Verein ist sowohl politisch als auch weltanschaulich und konfessionell

neutral.

3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die nachfolgenden Punkte

verwirklicht:

• Pflege und Förderung des Schießsports nach den Regeln des Deutschen

Schützenbundes

• Förderung der sportlichen und der allgemeinen Jugendarbeit

• Ausrichtung von Vereinsmeisterschaften und Teilnahme an weitergehenden

Meisterschaften

• Pflege und Wahrung des Schützenbrauchtums

• Wahrnehmung weiterer Aufgaben, sofern mit dem Satzungszweck vereinbar.

§ 3 Gemeinnützigkeit und Steuerbegünstigung

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne

des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke. Der Verein strebt keinen Gewinn an.

3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

werden.

4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

5. Es darf keine Person, insbesondere kein Mitglied, durch Ausgaben, die dem

Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen

begünstigt werden.

6. Die Inhaber von gewählten Ämtern sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Ihnen

werden auf Antrag lediglich die im Interesse des Vereins erwachsenen Auslagen

erstattet. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche, angemessene pauschale

TaÅNtigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen.

7. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an ein SOS-Kinderdorf.

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§ 4 Mitgliedschaft

1. Der Verein kann sowohl aktive als auch passive Mitglieder und Ehrenmitglieder

haben.

2. Alle aktiven Mitglieder sind zur Teilnahme an Pflichtveranstaltungen, wie Schießdiensten,

Umzügen, Versammlungen, Wahlveranstaltungen, etc., die vom

Vorstand als solche deklariert sind, verpflichtet.

3. Pflichtveranstaltungen für das laufende Jahr werden durch den Vorstand festgelegt

und zur Jahreshauptversammlung verkündet.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.

2. Es ist ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme

entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht, und die

Ablehnung des Vorstands ist nicht anfechtbar. Den Mitgliedern des Vereins ist in der

nachfolgenden Versammlung die Aufnahme bekannt zu geben. Der

Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen

Vertreter.

3. Es ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten.

4. Bei aktiver Mitgliedschaft ist das neue Mitglied zum Erwerb einer Schützenuniform

verpflichtet.

5. Passiven Mitgliedern ist der Erwerb einer Uniform sowie die Teilnahme an

festgelegten Anlässen, wie z. B. Umzügen in Uniform freigestellt.

6. Zum Ehrenmitglied kann durch Beschluss des Vorstandes und des Vereinsausschusses

ernannt werden, wer sich um den Verein besondere Verdienste erworben

hat.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder durch Auflösung oder

Aufhebung des Vereins.

2. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer

Frist von einem Monat und nur zum Schluss eines Kalenderjahres, in dem der

Austritt erklärt wird, zulässig.

3. Der Ausschluss eines Mitglieds ist zulässig, wenn das Mitglied in grober Weise

gegen diese Satzung, gegen Beschlüsse der Vereinsorgane oder gegen die

allgemeinen Interessen des Schützenwesens verstoßen hat. Der Ausschluss ist

auch zulässig, wenn trotz zweimaligerschriftlicher Mahnung durch den Vorstand

das Mitglied mit der Zahlung des Beitrags um mehr als 3 Monate im Rückstand ist.

4. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand, der dem Mitglied vorher eine angemessene

Frist zur Äußerung gibt. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die

Mitgliederversammlung schriftlich innerhalb von 3 Wochen nach Zustellung der

Ausschluss-entscheidung zulässig. Die Mitgliederversammlung entscheidet

sodann endgültig. Werden keine Ausschlussgründe angegeben, ist ein Ausschluss

aus einem wichtigen Grund möglich.

§ 7 Beiträge und Entgelte

1. Es werden Geldbeiträge als regelmäßige Jahresbeiträge erhoben.

2. Ist ein Mitglied länger als 6 Monate mit der Zahlung von Beiträgen oder sonstigen

berechtigten Forderungen im Rückstand, endet seine Mitgliedschaft automatisch.

Das automatische Ende der Mitgliedschaft ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

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3. Für nicht geleistete Arbeitsstunden, nicht geleistete Schießdienste, Nichtteilnahme

an Pflichtveranstaltungen legt der Vorstand Sanktionen fest.

4. Beiträge sind in einer Beitragsordnung festgelegt.

5. Über Höhe und Fälligkeit bestimmt die Jahreshauptversammlung.

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an der Willensbildung des Vereins durch Ausübung

des Antrags-, Diskussions-, Wahl- und Stimmrechts teilzunehmen. Ferner sind die

Mitglieder berechtigt, den Schießsport zu betreiben und an allen Veranstaltungen

des Vereins teilzunehmen.

2. Wahl- und Stimmrecht haben die aktiven Mitglieder, die das 18. Lebensjahr

vollendet haben.

3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung des Vereins und die Beschlüsse seiner

Organe zu beachten und den von der Jahreshauptversammlung festgesetzten

Jahresbeitrag zu entrichten. Auch haben die Mitglieder die Interessen des Vereins

nach Kräften zu unterstützen und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen des

Vereins geschädigt oder der Zweck desVereins gefährdet werden könnte.

4. Jegliche geplante Veranstaltungen auf dem Gelände der Schützengilde,

insbesondere private Veranstaltungen, müssen beim 1. Vorsitzenden beantragt

werden und können vom 1. Vorsitzenden nach Prüfung gestattet werden.

§ 9 Organe

Die Organe des Vereins sind:

• der Vorstand

• die Mitgliederversammlung

§ 10 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus 4 bis 8 Personen.

2. Der Vorstand im Sinne des $ 26 BGB sind der erste Vorsitzende und der zweite

Vorsitzende. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis. Die

Vertretungsbefugnis des 2. Vorsitzenden wird im Innenverhältnis jedoch beschränkt

auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden.

3. Dem 1. und 2. Vorsitzenden obliegt die Leitung des Vereins. Beide sind

insbesondere zuständig für:

• die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins

• die Aufstellung der Jahresberichte

• die Festlegung der Veranstaltungen des Vereins und deren Vorbereitung

• die Wahrnehmung aller Aufgaben, die sich aus dieser Satzung ergeben oder die von

der Mitgliederversammlung übertragen werden

4. Die Vorsitzenden sind in der Erledigung ihrer Aufgaben durch den Vorstand zu

unterstützen.

5. Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstands beträgt 3 Jahre. Sie bleiben jedoch auch

darüber hinaus bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtszeit aus, so kann eine

Nachwahl für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen stattfinden.

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6. Vorstehende Regelungen gelten für die bestellten Liquidatoren entsprechend.

7. Der 1. Vorsitzende des Vereins beruft die Sitzungen des Vereinsvorstandes

schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung mit einer Ladungsfrist von einer

Woche ein und leitet sie. Im Ausnahmefall ist auch eine telefonische

Benachrichtigung möglich, bzw. die Termine können auch kalendermäßig

festgelegt werden. Diese Sitzungen sind, unabhängig von der Zahl der

erschienenen Mitglieder, beschlussfähig.

§ 11 Mitgliederversammlung

1. Das oberste Vereinsorgan ist die Mitgliederversammlung, die an jedem ersten

Mittwoch eines jeden Monats stattfindet. Die Einladung erfolgt schriftlich als

Aushang im Vereinshaus Kleinzerbster Straße. Jedes Mitglied hat sich selbst durch

regelmäßige Einsichtnahme in die Aushänge zu informieren.

2. Im Januar eines jeden Jahres hat die Jahreshauptversammlung stattzufinden. Die

Mitglieder sind vom Vorstand hierzu 14 Tage vorher schriftlich unter Angabe der

Tagesordnung einzuladen. Die Einladung an das Mitglied geht an die zuletzt

mitgeteilte Anschrift und erfolgt mittels Bekanntgabe (Aushang) im Vereinshaus.

3. In der Jahreshauptversammlung hat der Vorstand den Mitgliedern den Geschäftsund

Kassenbericht vorzulegen. Der Kassenprüfer gibt einen Revisionsbericht ab.

Die Jahreshauptversammlung hat über die Entlastung des Vorstands zu

entscheiden. Bei der Durchführung der Jahreshauptversammlung übernimmt der

1. Vorsitzende selbst die Versammlungsleitung oder beauftragt mit der

Durchführung ein anderes Mitglied des Vereins.

4. Aus besonderen Anlässen kann vom Vorstand eine außerordentliche

Mitgliederversammlung einberufen werden. Auf Verlangen von mindestens einem

Drittel der stimmberechtigten Mitglieder muss der Vorstand eine außerordentliche

Mitgliederversammlung einberufen.

5. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem 1. Vorsitzenden, bei

Verhinderung dem 2.Vorsitzenden des Vereins oder einem beauftragten

Vorstandsmitglied. Soweit der 1., der 2. Vorsitzende oder das beauftragte

Vorstands-mitglied nach ordnungsgemäßer Einladung bzw. feststehender Termine

zur Mitgliederversammlung nicht zur Verfügung stehen, kann die

Mitgliederversammlung einen anderen Versammlungsleiter wählen.

6. Anträge zur monatlichen Mitgliederversammlung, die einen eigenen

Tagesordnungs-punkt führen, müssen mindestens 4 Tage vor der Versammlung

beim 1. Vorsitzenden eingehen.

7. Der Jahreshauptversammlung obliegen

• die Festsetzung des Jahreshaushaltsplanes

• die Entgegennahme des Jahreshaushaltsplanes

• die Entgegennahme der Jahresberichte

• die Entlastung des Vorstands

• die Festsetzung von Beiträgen

• die Wahl der Mitglieder des Vorstands

• die Wahl der Revisionskommission

• die Entscheidung über Satzungsänderung oder Satzungsneufassung

• die Entscheidung über die Auflösung des Vereins

• die Entscheidung über Beschwerden gegen den Ausschluss eines Mitglieds

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• die Entscheidung in allen grundsätzlichen Angelegenheiten, die ihr vom 1.

Vorsitzenden vorgelegt werden

• die Wahrnehmung aller sonstigen Aufgaben, die sich durch diese Satzung ergeben.

8. Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen bis zum 30.11. des laufenden

Jahres beim 1.Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden.

9. Ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlungen und die Jahreshauptversammlung

sind stets unabhängig von der Zahl der erschienen Mitglieder

beschlussfähig.

§ 12 Kassenprüfung

1. Die Jahreshauptversammlung wählt die Revisionskommission für die Zeit von 3

Jahren. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.

2. Die Kassenprüfer haben nach Ende des Geschäftsjahres die Kassenführung

einschließlich der Belege zu prüfen und über das Ergebnis der Jahreshauptversammlung

zu berichten.

3. Der Prüfungstermin ist mit dem Schatzmeister abzustimmen.

4. Bei vermuteten Unregelmäßigkeiten können auch unvermutete Kassenprüfungen

durchgeführt werden.

5. Das Ergebnis der Kassenprüfung ist zu protokollieren.

§ 13 Wahlen und Abstimmungen

1. Wahlen und Abstimmungen finden grundsätzlich offen statt. Auf Antrag eines

Mitglieds kann in offener Abstimmung schriftliche Wahl oder Abstimmung

beschlossen werden. Blockwahlensind zulässig. Die Mitgliederversammlung kann

abweichende Verfahren beschließen.

2. Gewählt ist, wer die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich

vereinigt. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt

und gelten als nicht abgegeben. Bei Stimmengleichheit ist die Wahl zu wiederholen.

Ergibt sich erneut Stimmengleichheit, so entscheidet das vom Sitzungsleiter zu

ziehende Los.

3. Beschlüsse der Organe werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt

oder gesetzlich keine anderen Mehrheiten vorgeschrieben sind, mit einfacher

Mehrheit der abgegebenen Stimmen (Mehrheit der auf ja oder nein lautenden

Stimmen) gefasst. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht

mitgezählt. Bei Stimmen-gleichheit ist der Antrag abgelehnt.

4. Satzungsbeschlüsse können nur mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen

gültigen Stimmen gefasst werden. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen

werden nicht mitgezählt.

5. Beschlüsse und Wahlen sind zu protokollieren.

6. Vollmachten, Stimmboten sowie eine Briefwahl sind nicht zugelassen.

§ 14 Verordnungen

Die Mitgliederversammlung kann eine Geschäfts-, Gebühren- oder eine andere

Ordnung mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen.

§ 15 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen

Jahreshauptversammlung beschlossen werden, deren Tagesordnung die

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Auflösung zur Entscheidung stellt. Bei dieser Versammlung müssen 3/4 der

Mitglieder anwesend sein.

Der Beschluss zur Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen

gültigen Stimmen gefasst werden. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen

werden nicht mitgezählt. Zur Verschmelzung des Vereins gelten diese

Bestimmungen ebenso.

Kommt keine Beschlussfassung zustande, so ist innerhalb von 3 Wochen eine

weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der

anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Auf diesen Umstand muss bei der

Einberufung dieser zweiten Mitgliederversammlung hingewiesen werden.

2. Der Verein kann nicht aufgelöst werden, wenn sich mindestens 10 Mitglieder zur

Weiterführung des Vereins entschließen.

§ 16 Beurkundung von Beschlüssen

1. Bei Beurkundung von Beschlüssen der monatlichen Mitgliederversammlung, der

Vorstandssitzungen und der Jahreshauptversammlung ist unter Angabe von Ort,

Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils eine Niederschrift anzufertigen. Diese

Niederschrift ist vom Versammlungs- bzw. Sitzungsleiter und vom

Protokollführer zu unterschreiben.

2. Die Beschlüsse sind im Vereinshaus zu veröffentlichen.

§ 17 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt im Innenverhältnis mit der Beschlussfassung vom 16.01.2011,

im Außenverhältnis mit dem Tag der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Die

bisherige Satzung tritt zum gleichen Zeitpunkt außer Kraft.

Anlagen zur Satzung

Anlage

Anlage 2 Beitrags-, Gebühren- und Finanzordnung

Anlage 3 Ordnung zum Salutschießen der Schützengilde Aken 1841 e. V.

Anlage 4 Ordnung für das Durchführen des Königschießens/Kommerses und

Schützenfestes

Anlage 5 Schießstandordnung

? Schießzeiten

? zugelassene Kaliber

? Schießbetrieb

? Standaufsicht

? Schlüsselordnung

Anlage 6 Anzugsordnung

Anlage 7 Sonstige Bestimmungen

? Arbeitseinsätze

? Passive Mitglieder

? Nutzungsvereinbarung

1 Geschäftsordnung

Satzung Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

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Geschäftsordnung der Schützengilde

Aken/Elbe1841 e. V.

§ 1 Geltungsbereich

Die Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V. erlässt zur Durchführung von

Versammlungen, Sitzungen und Tagungen diese Geschäftsordnung.

§ 2 Öffentlichkeit

Die Versammlungen der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V. sind nicht öffentlich.

Die Öffentlichkeit kann zugelassen werden, wenn die Versammlungsleitung es

beschließt.

§ 3 Stimmberechtigung

Abstimmungsberechtigt sind alle aktiven Mitglieder.

§ 4 Einberufung von Versammlungen und Tagesordnung

1. Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung ist im Rahmen der Vorstandssitzung

die entsprechende Tagesordnung vorzubereiten und festzulegen.

2. Die Vorstandssitzung ist 2 Wochen vor jeder Mitgliederversammlung

durchzuführen.

3. Die Mitgliederversammlung ist für jeden 1. Mittwoch eines Monats vorgesehen.

4. Jeder Beratungsgegenstand ist in der Tagesordnung einzeln zu bezeichnen.

Sammelbegriffe sind unzulässig.

§ 5 Versammlungsleitung

1. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden eröffnet.

2. Falls der Vorsitzende und seine satzungsmäßigen Vertreter verhindert sind, wird

durch die anwesenden Mitglieder ein Versammlungsleiter durch Wahl berufen.

3. Nach Eröffnung prüft der Versammlungsleiter die Anwesenheitsliste und

Beschlussfähigkeit und gibt die Tagesordnung bekannt. Diese Prüfungen können

auf den Schriftführer übertragen werden. Über Einsprüche gegen die

Tagesordnung oder Änderungsanträge entscheidet die Mitgliederversammlung

mit einfacher Mehrheit.

4. Die vorgegebene und zu behandelnde Tagesordnung ist gegebenenfalls durch die

Mitgliederversammlung zu beschließen. Änderungen und Ergänzungen müssen

vor Eintritt in die Tagesordnung beschlossen werden.

5. Zu den einzelnen Tagesordnungspunkten soll eine ausreichende

Berichterstattung, möglichst durch schriftliche Vorlagen, gegeben werden

(Schriftführer bzw. Verantwortlicher).

Anlage 1 zur Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

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6. Der Versammlungsleiter hat alle Befugnisse für eine ordnungsgemäße

Durchführung der Mitgliederversammlung. Der Versammlungsleiter erteilt das

Wort und ist berechtigt, es erforderlichenfalls zu entziehen. Er kann selbst

Vorschläge zur Tagesordnung, z. B. zur Einbeziehung von Nichtmitgliedern

(Vertreter der Stadtverwaltung, Bauordnungsamt, Landkreisamt u. a.) zum

zeitweiligen oder ständigen Ausschluss von Mitgliedern, zur Unterbrechung oder

der vorzeitigen Beendigung der Versammlung unterbreiten.

§ 6 Worterteilung und Rednerfolge

1. Zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung ist zunächst der als Berichterstatter

vorgesehene Versammlungsteilnehmer zu hören. Bei der Behandlung von

Anträgen ist zuerst dem Antragsteller das Wort zu erteilen. Nach Beendigung der

Aussprache und vor Beginn der Abstimmung können der Berichterstatter oder der

Antragsteller nochmals das Wort ergreifen.

2. An den Aussprachen kann sich jeder stimmberechtigte Versammlungsteilnehmer

beteiligen. Wortmeldungen erfolgen durch Handzeichen, wenn nichts anderes

beschlossen wird. Das Wort wird ihm dazu vom Versammlungsleiter erteilt. Zur

selben Angelegenheit soll – nach Möglichkeit bzw. Gegebenheit – niemand öfter als

2mal das Wort erhalten.

3. Wird bei den Versammlungen eine Rednerliste geführt, hat die Wortmeldung

schriftlich oder mündlich beim Schriftführer der Rednerliste zu erfolgen. Das Wort

wird in der Reihenfolge der eingegangenen Meldungen erteilt bzw. vom

Versammlungsleiter festgelegt.

4. Zu abgeschlossenen Punkten der Tagesordnung und zu Anträgen, über die bereits

abgestimmt worden ist, kann das Wort nicht mehr erteilt werden, es sei denn, dass

das die Versammlung mit der Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten

beschließt.

§ 7 Wort zur Geschäftsordnung

1. Einer Wortmeldung zur Geschäftsordnung muss der Versammlungsleiter auch

außerhalb der Reihenfolge der Rednerliste stattgeben. Zur Geschäftsordnung

kann erst gesprochen werden, wenn der Vorredner seine Ausführungen beendet

hat. Mehr als zwei Redner zur Geschäftsordnung hintereinander brauchen nicht

gehört zu werden. Die Ausführungen dazu dürfen 5 Minuten nicht überschreiten.

2. Der Versammlungsleiter kann jederzeit, falls erforderlich, das Wort zur

Geschäftsordnung ergreifen und dabei den Redner unterbrechen. Die Redezeit

beträgt maximal 5 min. Dies gilt nicht für Berichterstatter, Antragsteller und

Vorstandsmitglieder.

§ 8 Anträge

1. Antragsberechtigt sind alle aktiven Mitglieder der Schützengilde Aken/Elbe1841

e.V.

2. Anträge müssen schriftlich eingereicht werden und sollen eine Begründung

enthalten, Anträge ohne Unterschrift sind nicht zu behandeln.

3. Anträge, die nicht in der Tagesordnung enthalten sind, sowie Anträge, die nicht

fristgerecht eingereicht werden konnten, gelten als Dringlichkeitsanträge und

können nur mit Zustimmung der Mehrheit zur Beratung und Beschlussfassung

kommen.

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Geschäftsordnung

4. Entsteht aus dem Antrag eine offene, nicht abhandelbare Thematik, so ist das

Problem nach sachkundiger Erörterung zum Gegenstand der Tagesordnung der

nächsten Mitgliederver-sammlung zu machen.

5. Anträge, die auf eine Änderung der Satzung oder Auflösung der Schützengilde

Aken/Elbe1841 hinzielen, sind nur mit einer 3/4-Mehrheit der anwesenden

stimmberechtigten Mitglieder möglich.

6. Redner, die zur Sache selbst gesprochen haben, können keinen Antrag auf Schluss

der Debatte oder Begrenzung der Redezeit stellen.

7. Vor der Abstimmung über einen Antrag auf Schluss der Debatte oder auf

Begrenzung der Redezeit ist das Einvernehmen aller Mitglieder einzuholen.

8. Wird ein Antrag angenommen, erteilt der Versammlungsleiter auf Verlangen nur

noch dem Antragsteller oder Berichterstatter das Wort.

§ 9 Abstimmungen

1. Die Reihenfolge der zur Abstimmung kommenden Anträge ist vor jeder Abstimmung

deutlich bekannt zu geben.

2. Jeder Antrag ist vor der Abstimmung durch den Versammlungsleiter zu verlesen.

Über Anträge zur Geschäftsordnung wir abgestimmt, bevor über einen Gegenstand

selbst abgestimmt worden ist.

3. Liegen zu einer Sache mehrere Anträge vor, so ist über den weitestgehenden

Antrag zuerst abzustimmen. Bestehen Zweifel, welcher Antrag der weitestgehende

ist, entscheidet die Versammlung ohne vorherige Aussprache.

4. Abstimmungen erfolgen offen. Der Versammlungsleiter muss jedoch eine geheime

oder namentliche Abstimmung durchführen, wenn es auf Antrag beschlossen wird.

5. Nach Eintritt in die Abstimmung darf das Wort zur Sache nicht mehr erteilt werden.

6. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei allen Abstimmungen

die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmengleichheit

Ablehnung bedeutet. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht

mitgezählt.

7. Hat ein stimmberechtigter Versammlungsteilnehmer Zweifel am

Abstimmungsergebnis, so kann er sich nach Durchführung der Abstimmung dazu

zu Wort melden.

Auf Verlangen der Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten müssen danach

offene Abstimmungen wiederholt, bei geheimer Abstimmung die Stimmergebnisse

nachgezählt werden.

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Geschäftsordnung

Anlage 2 zur Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Beitrags-, Gebühren- und Finanzordnung

der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

1. Beiträge und Gebühren

1. Aufnahmegebühr 125,00 EUR

2. Uniform (Preis) 275,00 EUR

3. Monatsbeitrag 11,25 EUR

4. Königsschießen 15,00 EUR

5. nicht geleistete Arbeitsstunden 12,50 EUR

6. nicht geleistete Schießdienste 25,00 EUR

7. nicht geleistete Pflichtteilnahmen 25,00 EUR

8. Standgebühr 5,00 EUR

9. Gebühr für Sachkunde 120,00 EUR

10. Nutzung Vereinshaus 50,00 EUR

11. Scheiben 0,50 EUR

12. Biertischgarnituren (je Satz pro Woche) 5,00 EUR

(nur zur Nutzung für Vereinsmitglieder)

13. Genehmigung für Salutschießen 20,00 EUR

2. Finanzbefugnisse für die Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

1. Die Finanz- und Buchführung des Vereins wird vom Schatzmeister der

Schützengilde durchgeführt. Er hat die Aufgabe, die finanziellen und materiellen

Mittel (wertmäßig) der Schützengilde zu verwalten.

2. Oberster Grundsatz ist ein ausgeglichener Haushaltsplan und dessen konsequente

Umsetzung.

3. Der Schatzmeister ist verantwortlich für alle Finanzbewegungen und deren

Nachweisführung (Einnahmen, Ausgaben und Rücklagen). Er arbeitet selbständig

und in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Schützengilde Aken/Elbe

1841 e. V. Durch die Revisionskommission der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

wird die Arbeit des Schatzmeisters entsprechend der Satzung der Schützengilde

kontrolliert.

4. Verfügungsberechtigt über die Finanzen und Konten der Schützengilde Aken/Elbe

1841 e. V. sind:

• erster Vorsitzender

• zweiter Vorsitzender

• Schatzmeister

5. Zur Sicherung der Aufgaben der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V. können

finanzielle Mittel wie folgt verwendet werden:

• 1. Vorsitzender bis 250,00 EUR

• 2. Vorsitzender bis 250,00 EUR

• Schatzmeister bis 250,00 EUR

6. Bei Ausgaben ab 251,00 EUR bis 5.000,00 EUR ist der Vorstand mit einfacher

Mehrheit verfügungsberechtigt.

7. Finanzierungen ab 5.001,00 EUR können nur durch die Mitgliederversammlung

beschlossen werden.

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Anlage 3 zur Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Ordnung zum Salutschießen der

Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

1. Ehrungen im Sinne des Salutschießens sind besondere Auszeichnung der

Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

2. Antragsberechtigt sind alle Mitglieder der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V. Die

Antrag-stellung erfolgt in schriftliche bzw. mündlicher Form an den Vorstand der

Schützengilde.

3. Der Vorstand entscheidet über den Antrag.

4. Die Beschaffung der notwendigen Genehmigungen zur Durchführung des

Salutschießens erfolgt durch den Antragsteller. Der Antragsteller kann die

Beschaffung der Dokumente gegen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von

20,00 EUR an den Vorstand delegieren.

5. Der Verantwortliche für das Salutschießen muss folgende Berechtigungen

nachweisen:

- Sachkunde

- Böller- und Schwarzpulvergenehmigung

- Sprengstoffgenehmigung, § 27 Waffengesetz

6. Die Ehrung mit Salutschießen durch die Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V. erfolgt

zu folgenden Anlässen mit Fahne und zu Lasten der SGi Aken/Elbe im Territorium:

- bei runden Geburtstagen von Mitgliedern (ab dem 50., 60., 65., 70., 75. usw.)

- bei Hochzeiten, Silbernen - oder Goldenen Hochzeiten von Mitgliedern usw.

- bei Beisetzungen von Mitgliedern auf Wunsch der Angehörigen

- bei offiziellen öffentlichen Ehrungen, Umzügen und Schützenfesten

- bei der Ehrung des SchützenkoÅNnigs der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

7. Zu anderen Anlässen erfolgt das Salutschießen auf Grundlage gesonderter Anträge

und mehrheitlichem Beschluss des Vorstands. Die Kosten trägt der Antragsteller.

8. Anzugsordnung beim Salutschießen: Vereinsuniform und Salutwaffe

9. Das Salutkommando hat eine Mindeststärke von 10 Schützen.

10. Die Verwaltung und Nachweisführung der Schützen und die Einhaltung der

Vorschriften nimmt der Verantwortliche wahr.

11. Vor jedem Salutschießen hat eine Sicherheitsbelehrung durch den Kommandeur

(Verantwortlichen) zu erfolgen.

12. Die Verantwortung für die Salutwaffe trägt der Schütze. Die Waffen sind

unverzüglich nach dem Salutschießen in entsprechenden Behältnissen zu

verwahren. Vorher ist die Sicherheit durch den Kommandeur zu überprüfen.

13. Der Kommandeur und ein weiterer Kamerad überprüfen vor dem Salutschießen

den Ort des festgelegten Salutschießens, um die Gefährdung Dritter

auszuschließen.

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Anlage 4 zur Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Ordnung zum Königsschießen

Entsprechend der Satzung beschließt der Vorstand der Schützengilde

Aken/Elbe 1841 e. V., dass alljährlich ein Königsschießen als

allgemeines Schützenfest stattfinden soll.

1. Der Zeitpunkt und die Dauer des Festes werden vom Vorstand festgelegt.

2. Ein Festausschuss bereitet das Königsschießen vor.

3. Es wird ein König ermittelt.

4. Teilnahmeberechtigt sind aktive Mitglieder der Schützengilde Aken/Elbe 1841

5. Der König erhält die Königskette (für ein Jahr) und Ehrenbezeichnungen, er hat

die Schützengilde zu öffentlichen Veranstaltungen zusammen mit dem Vorstand

zu vertreten.

Bedingungen für das Königsschießen:

1. Das Königsschießen wird in Uniform durchgeführt.

2. Verwendet werden Schwarzpulver-Vorderladergewehr (Vereinswaffen)

3. Entfernung: 35 m auf traditionelle Königsscheibe

4. Jeder Schütze hat einen Schuss stehend mit Auflage. (Ein Probeschuss auf

neutrale Scheibe ist erlaubt.)

5. Der erste Schuss gebührt dem König des Vorjahres bzw. einem Ehrenmitglied.

6. Die weitere Reihenfolge bestimmt das Los.

7. Der Schießmeister und sein Stellvertreter leiten das Königsschießen und

werten die Ergebnisse aus.

8. Es wird ein Startgeld erhoben.

9. Jedes aktive Mitglied ist verpflichtet, am Königsschießen teilzunehmen.

10. Ein Jugendkönigsschießen wird mit den gleichen Bedingungen durchgeführt.

Eine Uniformpflicht für Jugendliche besteht nicht.

Ehrenbezeichnungen sind:

?Königsscheibe (Bildscheibe)

?Königsscheibe (Ringscheibe)

?Königsorden

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Anlage 5 zur Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Schießstandordnung

1. Schießzeiten der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Montag: kein öffentlicher Schießbetrieb

Dienstag: kein öffentlicher Schießbetrieb

Mittwoch: 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstag: kein öffentlicher Schießbetrieb

Freitag: 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr (nur vom 1. März bis 31. Oktober)

Samstag: 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Sonntag: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

2. Zugelassene Kaliber für den Schießplatz Kleinzerbster Straße

(max. Gasdruck 4000 Joule)

Kurzwaffen: 22 kurz 6,35 Browning

22 lfB 7,65 Browning

9 mm kurz 9mm Para

38 Spezial 45 ACP

357 Magnum 22 WMR

32 S & W 44 Spezial

Zugelassen sind alle Kaliber mit ähnlichen Laborierungen

(nicht zugelassen sind: 44 Magnum und Kaliber ähnlicher Laborierung).

Langwaffen: 22lfB 22 WMR

44 - 40 Winchester 7 x 64

6,5 x 67 30 – 06

7,62 x 54 8 x 57 Js

und alle Kaliber ähnlicher Laborierung

(Nicht zugelassen sind alle Kaliber über 4000 Joule.)

Flintenschießen ist nur mit Flintenlaufgeschossen gestattet.

(Der Schrotschuss ist nicht gestattet.)

3. Schießbetrieb

1. Um einen ordnungsgemäßen Schießbetrieb nach den gesetzlichen Bestimmungen

durchzuführen, ist es erforderlich, dass jedes Mitglied mit SK-Nachweis

entsprechend der Terminplanung seiner Pflicht als Standaufsicht für den

Schießplatz Aken/Elbe nachkommt.

2. Bei terminlichen Komplikationen ist der als Standaufsicht genannte selbst dafür

verantwortlich, einen geeigneten Vertreter (SK-Nachweis) zu finden

(Termintausch).

3. Über einen Tausch ist der 1. Vorsitzende, bei Abwesenheit der 2. Vorsitzende zu

informieren.

4. Bei schuldhaftem Pflichtversäumnis der Standaufsichtszeiten wird ein finanzieller

Ausgleich gemäß Finanzordnung erhoben.

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Anlage 5 zur Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

4. Aufgaben der Standaufsicht auf dem Schießplatz Aken

Die Standaufsicht ist verantwortlich für:

1. Einhaltung der allgemeinen Sicherheits- und Brandschutzbestimmungen

2. Einhaltung der Sicherheit der Schießstätten und der Schießanlagen

3. Kontrolle der Waffen und der Munition

4. UÅNberprüfung der WBK (Berechtigung zur Waffennutzung)

5. Einhaltung der Standordnung

6. Einhaltung der Festlegungen der SGi (Kaliber, Munition, Mindestalter)

7. UÅNberprüfen der Schützen, ob diese in der Lage sind, am Schießen teilzunehmen

(z. B. Alkoholeinwirkung)

8. Abrechnung der Standgebühren

9. Abrechnung der Schießscheiben und des Munitionsverbrauchs

10. Abrechnung der Startgelder (z. B. Pokalschießen)

11. Herstellung der Sauberkeit nach Dienstschluss

Die Standaufsicht ist w e i s u n g s b e r e c h t i g t.

Den Anordnungen ist Folge zu leisten.

5. Schlüsselordnung für den Schießplatz Aken

1. Verantwortlich für die Schlüssel des Schießplatzes sind folgende Personen:

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

2. Den Schlüssel kann ein Mitglied bei den o. g. Personen nur erhalten, wenn er

Vorstandsmitglied ist.

3. Der SchlüsselempfaÅNnger quittiert den Erhalt in einem Schlüsselbuch und ist für

die Ordnung und Sicherheit auf dem Schießplatz verantwortlich.

4. Die Rückgabe des Schlüssels hat unverzüglich nach dem Ende des

Schießbetriebs bzw. des Arbeitseinsatzes zu erfolgen.

5. Die Rückgabe ist im Schlüsselbuch zu quittieren.

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Anlage 6 zur Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Anzugsordnung

1. Jedes aktive Mitglied der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V. hat eine

Vereinsuniform zu erwerben.

Die Uniform besteht aus: Uniformjacke

Schützenhut mit Feder auf der linken Seite

Abzeichen der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

Schützenschnur auf der rechten Seite

- Dazu wird von den Kameraden ein weißes Oberhemd

ein Binder

eine lange schwarze Hose

schwarze Strümpfe

schwarze Schuhe

- von den Kameradinnen eine weiße Bluse

ein glatter schwarzer Rock oder eine schwarze

Hose

ungemusterte hautfarbene Strümpfe

schwarze Schuh getragen.

2. An der Uniformjacke der Schützengilde Aken/Elbe dürfen nur Abzeichen und

Auszeichnungen des Deutschen Schützenbundes, der Schützengilde

Aken/Elbe 1841 e. V. oder anderer Schützenvereine getragen werden.

Vorstandskennzeichen werden auf der rechten Seite der Uniform getragen.

Am Schützenhut dürfen keine Abzeichen getragen werden.

Die Königsorden sind auf der rechten Seite (ohne weitere Orden) zu tragen.

Andere Orden und Auszeichnungen werden links getragen.

3. Schützenschnur

Bei Eintritt in die Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V. erhält jeder Kamerad eine

grüne Schützenschnur. In der darauf folgenden Jahreshauptversammlung

erhält er die 1. grüne Eichel usw. bis zur 5. grünen Eichel. Nach dem 6. Jahr

erhält der Kamerad eine silberne Schützenschnur und jährlich eine silberne

Eichel dazu. Dies gilt bis zum 10. Jahr. Ab dem 11. Jahr erhält jeder Kamerad

eine goldene Schnur und pro Jahr eine goldene Eichel.

4. Die Uniform ist zu folgenden Veranstaltungen zu tragen:

- Königs- und Schützenfeste

- Jahreshauptversammlung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

- zu den Veranstaltungen, die das Brauchtum pflegen,

- Veranstaltungen der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

- Hochzeiten und Beerdigungen (soweit erwünscht)

- Repräsentationszwecke der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

- Königsschießen

5. Die Uniform darf nicht missbräuchlich genutzt werden. Bei Ausscheiden eines

Mitglieds beansprucht der Verein das Vorkaufsrecht.

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Anlage 7 zur Satzung der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

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Sonstige Verordnungen und Bestimmungen

1. Festlegung für Arbeitseinsätze der Mitglieder der Schützengilde Aken/Elbe

1. Für das laufende Jahr wird eine Stundenanzahl für Arbeitsstunden im Rahmen

des Ausbaus und der Erhaltung des Schießplatzes für jedes Mitglied festgelegt.

2. Die Anzahl der zu leistenden Arbeitsstunden wird durch den Vorstand festgelegt

und zur Jahreshauptversammlung bekannt gegeben.

3. Für nicht geleistete Arbeitsstunden wird eine Gebühr gemäß Finanzordnung

erhoben. Die Abrechnung betrifft ein Kalenderjahr.

4. Eine Befreiung von dieser Regelung ist nur auf Antrag möglich. Der Antrag ist bis

zum 30.11. des laufenden Jahres für das Folgejahr schriftlich an den Vorstand

zu stellen.

2. Passive Mitglieder

Passive Mitglieder haben:

- kein aktives und passives Wahlrecht

- keinen Anspruch auf Erteilung einer WBK

- keine Pflicht, Arbeitsstunden zu leisten

- keinen Schießdienst zu leisten

- Recht auf Teilnahme an allen Vereinswettkämpfen, außer Königsschießen und

Vereinsmeisterschaften

- das Recht auf Teilnahme am Königs- und Gründungsball

- das Recht auf Teilnahme an allen Versammlungen

Passive Mitglieder können einen Antrag zur Aufnahme als aktives Mitglied

stellen. Hierbei werden die Kosten für die Vereinsuniform berechnet.

3. Nutzungsvereinbarung

Eine private Nutzung des Objekts Kleinzerbster Straße ist auf Antrag möglich:

1. für Mitglieder der Schützengilde Aken/Elbe 1841 e. V.

2. außerhalb der Schießzeiten

3. wenn eine Vereinsspende von 50,00 EUR entrichtet wurde

4. Der Antrag ist 6 Wochen vor dem Termin an den 1. Vorsitzenden zu stellen und

erst nach Bestätigung gültig.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass

5. das Objekt ordnungsgemäß und unverzüglich zu übergeben ist

6. für entstandene Schäden die volle Haftung zu übernehmen ist

7. eventuelle Nachfolgekosten der Nutzer zu übernehmen hat.